Ausgewählte Operationen am Fuß

Sanfte Korrektur einer "Schiefzehe" (Hallux valgus)

Die sichtbare Fehlstellung des großen Zehs ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Unbehandelt kann der Hallux valgus zu starken Schmerzen in den Füßen führen. Die Lastenverteilung des Körpergewichts auf der Fußsohle verändert sich, der Mittelfuß wird stärker als normal in Anspruch genommen. Wenn konservative Möglichkeiten nicht mehr erfolgreich sind, kann die Fehlstellung gut operiert und die volle schmerzfreie Beweglichkeit der Großzehe wiederhergestellt werden. Die Heilung dauert im Normalfall sechs bis acht Wochen. Um den Heilungsprozess zu unterstützen und den Fuß zu entlasten, sollte zunächst ein Spezialschuh getragen werden. In den ersten Wochen nach der OP sind weiche, breite und bequeme Schuhe zu empfehlen.

Schonende Korrektur der "Krallenzehe"

Als Krallenzehen werden stark gekrümmte Zehen bezeichnet. In Folge der Fehlstellung entwickeln sich häufig schmerzhafte Druckstellen (Hühneraugen) und Schwielen. Oft treten Krallenzehen zusammen mit einem Spreizfuß und Schiefzehen (Hallux valgus) auf. Ausgeprägte Fehlstellungen können nur durch einen operativen Eingriff korrigiert werden. Ziel ist es, Druckstellen zu beseitigen und die Funktion der Zehen wieder herzustellen. Im Anschluss an die OP kann der Fuß in einem Therapieschuh direkt belastet werden.

Schmerzreduktion im Mittelfuß

Viele ältere Menschen leiden beim Stehen und Gehen unter Schmerzen unter dem Ballen am Vorfuß. Der Fuß wirkt „durchgetreten“. Das Fußquergewölbe ist abgeflacht und die sog. Mittelfußköpfchen drücken zu stark auf die Fußsohle. Es kommt zu fühlbaren Verdickungen, Hornhautbildung und manchmal Entzündungen. Eine derartige „Metatarsalgie“ tritt häufig in Verbindung mit anderen Fußdeformationen, z.B. Krallenzehen, auf und basiert meist auf einer Fehlbelastung des Fußes. Grundsätzlich gilt: umso früher eine Diagnose gestellt wird, desto effektiver sind nicht-operative Behandlungsmethoden, z.B. Schuheinlagen. Sollte doch eine OP notwendig sein, so bestehen gute Chancen einen schmerzfreien Zustand zu erreichen. Während des Eingriffs wird die zugrunde liegende Fehlbelastung korrigiert, um eine spürbare Druckentlastung zu erzielen. Nach der OP muss für ca. vier bis sechs Wochen ein spezieller Vorfußentlastungsschuh getragen werden.
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