


Osteoporosetherapie
Die Osteoporose ist eine Krankheit, bei der es aufgrund verminderter Einlagerung von Kalzium zu einer verminderten Stabilität der Knochen kommt. Die Diagnose der Osteoporose, die am häufigsten bei Frauen nach der Menopause auftritt, erfolgt nach eingehender Anamneseerhebung durch die Knochendichtemessung. Steht die Diagnose fest erfolgt die Therapie entsprechend der Schwere der Osteoporose.
Als Basisbehandlung sind ausreichende Bewegung und kalziumreiche Enährung von großer Bedeutung. Bei schweren Formen erfolgt zudem die medikamentöse Behandlung mit Kalzium und Vitamin D und die Verordnung von Bisphosphonaten oder Kalzitoninen.
Unabdingbar ist die regelmäßige Durchführung einer Osteoporosegymnastik, die häufig in Gruppen angeboten wird. Neben der muskulären Kräftigung und der Stärkung des Knochens wird durch die gezielte Gymnastik auch einer im Alter zunehmenden Sturzneigung vorgebeugt. Osteoporosegymnastik wird in Sportvereinen oder auch in Fitnesszentren angeboten. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse.
