
Bei der Behandlung von Beschwerden an der Wirbelsäule, stehen Ihnen als Spezialisten Frau Dr. med. Petra Bohrer und Herr Dr. med. Jan-Peter Schmidt zur Seite.
Durch langjährige Erfahrung in der klinischen und ambulanten Behandlung von Wirbelsäulenbeschwerden (oder Erkrankungen?) können wir Ihnen ein breites Spektrum zur individuellen Behandlung anbieten und somit Operationen vermeiden.
Jede Behandlung bei Wirbelsäulenbeschwerden basiert bei uns auf einem ganzheitlichen Konzept:
Spezielle Konservative Therapiemöglichkeiten bei spezifischen Rückenbeschwerden:

Bei der Infiltrationstherapie werden unter Röntgen-Kontrolle schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente exakt an den Bereich injiziert/gespritzt, welcher zuvor in der Diagnostik als Schmerzursache festgestellt wurde.
Dieses Verfahren wird häufig bei Rückenproblemen wie Bandscheibenvorfällen, Arthrose und Reizungen der kleinen Wirbelbogengelenke (Facettengelenke), Spinalkanalstenose, ISG-Arthrose und anderen schmerzhaften Erkrankungen der Wirbelsäule angewendet.
Darüber hinaus kann die selektive Infiltration der Wirbelsäule in der Hand eines erfahrenen Behandlers auch zur weiteren differenzierten Diagnosestellung dienen, indem die genaue Ursache der Rückenschmerzen lokalisiert wird.
Nach abgeschlossener Diagnosestellung und Sicherstellung einer spezifischen lokalisierten Schmerzursache an der Wirbelsäule, wird die Infiltration zur weiterführenden unterstützenden Schmerztherapie durchgeführt. Hierbei bieten die Infiltrationen sowohl bei akuten als auch bei chronischen Rückenbeschwerden eine ideale ergänzende Therapiemöglichkeit.
Es gibt verschiedene Arten von Infiltrationen, die auf unterschiedlichen Teilen der Wirbelsäule und mit verschiedenen Medikamenten durchgeführt werden können. Die genaue Art der Infiltrationsbehandlung hängt von der zugrunde liegenden Ursache des Schmerzes und der genauen Lokalisation ab. Einige der häufigsten Arten von Infiltrationen sind:
Die Durchführung einer Infiltration der Wirbelsäule erfordert Präzision und Genauigkeit, um sicherzustellen, dass das Medikament an der richtigen Stelle injiziert wird. Aus diesem Grund führen wir nur Infiltration unter radiologischer Kontrolle durch.
Hierbei benutzen wir zwei Techniken:
Als Experten und Mitglieder der IGOST für Behandlungen mittels selektiver Infiltrationen der Wirbelsäule verfügen Frau Dr. med. Bohrer und Dr. med. Jan-Peter Schmidt über die Erfahrung von mehreren Tausend Infiltrationen. Zudem sind Frau Dr. med Petra Bohrer und Herr Dr. med. Jan-Peter Schmidt im TKK-Selektivvertrag gelistet und können somit Patienten der Techniker-Kranken-Kasse im Rahmen dieses Vertrags eine ideale und bevorzugte Behandlung anbieten.
Das Wichtigste für die Behandlung von akuten als auch chronischen Rückenproblemen ist stets eine sicherer Diagnosestellung mit einer langfristigen individuellen Therapieplanung. Unser Ziel ist es stets, Sie bei Ihrem Weg zu einem wieder schmerzfreien aktiven und gestärkten Leben zur begleiten und mit allen unseren Möglichkeiten zu unterstützen.
Die Bandscheibe ist ein Puffer, bestehend aus einem gallertigen Kern und einem bindegewebigen Faserring. Sie wirkt wie ein Stoßdämpfer und ernährt sich nur aus der umgebenden Gewebsflüssigkeit. Dadurch erklärt sich, dass der Faserring einer Bandscheibe durch vermehrten Druck – wie zum Beispiel durch einseitige Körperhaltung, Stress, hohe Belastungen oder Bewegungsmangel – reißen kann. In der Folge kommt es zu einem Austreten des gallertigen Bandscheibenkerns, dem eigentlichen Bandscheibenvorfall. Eine Vorstufe kann eine Bandscheibenvorwölbung sein.
Bandscheibenvorfälle können völlig beschwerdefrei sein, sie können aber – durch den Druck auf eine Nervenwurzel – auch zu starken Schmerzen und einer Schwäche der durch die zugehörigen Nerven versorgten Muskelgruppe führen.
Unser Ziel ist es, eine Operation möglichst zu vermeiden. Sollte ein Eingriff unumgänglich sein, beispielsweise bei einer rasch zunehmenden muskulären Schwäche, die konservativ nicht behandelbar ist, arbeiten wir eng mit ausgesuchten Spezialisten zusammen.
Wir behandeln Bandscheibenvorfälle – wie alle Rückenschmerzen –multimodal, das heißt durch die Kombination mehrerer, sich ergänzender Therapieverfahren nach eingehender Anamnese und Untersuchung.
Neben Physiotherapie, medizinischer Kräftigungstherapie, medikamentösen Maßnahmen, Akupunktur und entspannenden Maßnahmen zur Schmerzverarbeitung kommen insbesondere minimalinvasive, schmerztherapeutische Maßnahmen unter CT- oder Röntgensteuerung zur Anwendung.
Seit Bestehen der Praxis behandeln wir die Wirbelsäule minimalinvasiv mit sehr gutem Erfolg und konnten so bei einem Großteil der Patientinnen und Patienten mit einem Bandscheibenvorfall eine Operation vermeiden.
Der Ischiasnerv, der die untere Extremität versorgt, setzt sich aus mehreren Nervenwurzeln zusammen, die im Lendenwirbelsäulenbereich austreten. Einengungen im Lendenwirbelsäulenbereich durch knöcherne Engen der Nervenaustritte (Foramenstenose), durch Bandscheibenvorfälle oder Einengungen des Wirbelkanals (Spinalstenose, Osteochondrose) können zu einer Ischialgie führen. Die Symptome können vom Rücken bis in den Fuß spürbar sein.
Genauso verhält es sich auch bei Wurzelreizsyndromen im Bereich der Halswirbelsäule durch Druck auf eine oder mehrere der acht cervicalen Nervenwurzeln. Auch hier erfolgt die Behandlung multimodal, wie schon bei der Bandscheibe beschrieben.
Die Spinalkanal- oder auch Spinalstenose ist eine fortschreitende Einengung des Wirbelkanals, die zu Beschwerden im Rücken oder in den Beinen führen kann. Durch die Wirbelkanalverengung, die mehrere Ursachen haben kann, kommt es zu einer Verminderung der schmerzfreien Gehstrecke („Schaufensterkrankheit“), zu einer rascheren Ermüdung der Beine und zu Schmerzen in den Beinen und dem Rücken.
Auch hier ist das Ziel unserer Behandlung, einen operativen Eingriff möglichst zu vermeiden, sofern dies möglich ist.
Wir sind, wie bei allen Erkrankungen der Wirbelsäule, immer in engem Austausch mit anderen Fachrichtungen (Neurologie, Neurochirurgie), um Ihnen eine möglichst schonende, aber optimale Therapie zu ermöglichen.
Ihre Lebensqualität ist unser Ansporn!
Wie die großen Gelenke – Hüfte, Knie oder Schulter – verbindet auch die Wirbelsäule einzelne Abschnitte gelenkig miteinander. Dies geschieht über die Wirbelgelenke oder Facettengelenke.
Unserer Erfahrung nach sind diese Facettengelenke eine sehr häufige Ursache für Schmerzen im Bereich der gesamten Wirbelsäule, wie beispielsweise beim Aufrichten am Morgen und nach dem Sitzen. Weitere mögliche Symptome sind tiefe, dumpfe Schmerzen im unteren Rücken (auch nachts), eine eingeschränkte Drehfähigkeit des Kopfes sowie Schmerzausstrahlung in die Oberschenkel oder in den Schulter- und Nackenbereich. All dies können Hinweise auf ein Facettengelenkssyndrom sein.
Die Basis unserer Rückenschmerztherapie ist eine Haltungskorrektur und – ganz wichtig – die muskuläre Kräftigung – sei es durch Training, Pilates, Yoga oder was auch immer ihnen Freude macht. Denn Freude sollte immer mit dabei sein, damit Sie motiviert sind!
Wir können auch hier mit allen zur Verfügung stehenden Maßnahmen helfen, wenn dies erforderlich ist.
Das Ilio-Sacral-Gelenk (ISG) ist die gelenkige Verbindung zwischen Ober- und Unterkörper. Sowohl auf Grund dieser Funktion als auch durch die komplizierte Biomechanik ist es sehr hohen Belastungen ausgesetzt. Weiters können eine Fehlhaltung, muskuläre Verkürzungen der Hüftbeuger, Fußfehlstellungen, Beinlängendifferenzen, Blockierungen oder (selten auch) entzündlich-rheumatische Erkrankungen zu Schmerzen im Bereich des ISG führen.
Nach einer eingehenden Anamnese und Untersuchung bemühen wir uns, die für Sie optimale Behandlung zu finden.
Wir sind immer bemüht, den Schmerz, wegen dem Sie zu uns kommen, klar zu benennen. Diesen Schmerz bezeichnen wir dann als „spezifischen Kreuzschmerz“ – also einen Schmerz, den wir einer klaren Struktur zuordnen können, wie beispielsweise der Bandscheibe, der Nervenwurzel, dem Spinalkanal, dem ISG oder den Wirbelgelenken.
Oft lässt sich diese klare Zuordnung jedoch nicht eindeutig treffen, wir sprechen dann von „unspezifischen Kreuzschmerzen“. Diese können myofaszial oder muskulär sein, also im Bereich der Muskeln, der Sehnen und der Faszien liegen.
Manchmal sind diese Schmerzen aber einfach nur „da”, ohne dass sie beeinflussbar sind. Dann muss man auch an eine Schmerz-Chronifizierung denken, die eine schwerwiegende Erkrankung darstellt. Diese ist für Sie als Patientin bzw. Patient und für uns die größte Herausforderung. Auch hier versuchen wir, Ihnen mit komplexen, multimodalen Strategien zur Schmerzbewältigung zu helfen.